Posted by on 11. August 2020

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Jede Frau hat diesen Vorschlag, mal zusammen shoppen zu gehen, schon gemacht oder zumindest angenommen. Zusammen Shoppen macht eben einfach Spass und ausserdem: Wie bewahre ich mich sonst vor schlimmen Fehlkäufen, wenn nicht eine beste Freundin noch im letzten Moment einschreitet und mir das Teil aus der Hand reisst, bevor ich es damit zur Kasse geschafft habe?

Welch hohen Stellenwert Social Commerce für den E-Commerce gerade bei der weiblichen Zielgruppe hat, haben wir bereits öfter hervorgehoben. So spielen beispielsweise Produktbewertungen und persönliche Empfehlungen von Freundinnen eine wichtige Rolle für die Kaufentscheidung.

Wer vom Konzept des ‚gemeinsamen digitalen Onlineshoppings‘ hört, stellt sich Verschiedenes darunter vor:

  • gemeinsamer Whatsapp-Chat unter Freundinnen, wo Links und Screenshots ausgetauscht werden
  • Tagging unter vielversprechenden Instagram-Posts oder direkte Weiterleitung des Links
  • Diskussionen und Austausch in onlineshop-eigenen Kommentar-Bereichen oder Foren
  • gemeinsames Online-Shopping bei Teilnahme eines Live-Streams einer Influencerin

Nun möchte ein israelisches Startup namens Squadded (dt.: truppenweise) Social Shopping auf ein neues Level heben. Die Idee: Statt sich physisch im Einkaufscenter zu treffen und beim gemeinsamen Shopping gegenseitig zu beraten, soll das nun auch genau so online möglich sein – mittels einer einfachen Browser-Extension (mehr Details dazu hier).

„Just like in the mall“ (Quelle: Screenshot von Squadded)

Oder, wie es die Gründerin Elysa Kahn gegenüber Vogue Business selbst auf den Punkt bringt:

The idea of being able to talk to my friends and get an authentic review when I go shopping is very important for me. That element is missing online.

Elysa Kahn, Gründerin von Squadded

Insbesondere in China wird Social bzw. Group Shopping als die nächste Evolutionsstufe des E-Commerce gehandelt, während wir uns in unseren Breitengraden erst noch rantasten, ob dieser Shoppertainment-Ansatz denn wirklich ‚the next thing‘ oder besser ‚the new normal‘ sein wird.

Gerade zu Zeiten des Lockdowns haben auch in anderern Lebens-Bereichen Online-Gruppen-Aktivitäten einen Boom erlebt: Namentlich mit Netflix- oder Zoom-Parties. Da könnte Retail der nächste sein. Doch: Sind die hiesigen Konsumenten offen dafür? Heisst es vielleicht auch in der Schweiz bald: «Lass uns zusammen shoppen gehen – also, online»?

Posted in: Diversa

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